Klassische Homöopathie

In der Naturheilkunde spielt die klassische Homöopathie sicherlich eine der wichtigsten Rollen, um Funktionsstörungen im Körper auf natürliche Weise zu beheben. Ihr Begründer war der deutsche Arzt Samuel Hahnemann, der vor 200 Jahren erkannte, dass eine in konzentrierter Form eingenommene Substanz in einem gesunden Körper bestimmte Krankheitssymptome hervorruft – das selbe Mittel in potenzierter (d.h. verdünnter und verschüttelter)  Form genau diese Symptome heilen kann.

Zum Beispiel ruft der Stich einer Biene ein bestimmtes „Krankheitsbild“ hervor. Gibt man nun potenziertes Bienengift (Apis) als Heilmittel, so wird es exakt diese Symptome heilen. Mit diesem „Ähnlichkeits- Prinzip“ hatte Hahnemann vielen Menschen geholfen.

In der Homöopathie werden die Wirkstoffe in einem aufwendigen Verfahren verdünnt und verschüttelt. Ab einer bestimmten Verdünnung (D23 = 1023) ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr in der Lösung enthalten. Allerdings ist die Information des Wirkstoffes in Wasser (bzw. einer anderen Trägersubstanz) gespeichert. Führt man ein homöopathisches Medikament dem Körper zu, regt es Zellmembran und Zellanteile des Organismus zum Mitschwingen an. Durch Interferenzphänomene können dann kranke veränderte Schwingungsmuster normalisiert werden. Die energetische Wirkung eines Stoffes nimmt mit zunehmender Verdünnungsstufe zu (Potenzierung). Gleichzeitig nimmt die chemisch- materielle, möglicherweise toxische Wirkung ab.

Die Kenntnisse der Homöopathie werden heute immer mehr auch bei den Krankheiten der Tiere eingesetzt. Grosse Erfolge kann die Homöopathie bei chronischen Erkrankungen verzeichnen. Oft ist die Therapie auch angebracht bei der Unterstützung einer schulmedizinischen Therapie. Der Homöopath behandelt das Tier als „Ganzes“ und nicht nur dessen Symptome. Die Krankheit darf nicht als isolierter Prozess an einem Körperteil betrachtet werden.

Das Medikament wird in der klassischen Homöopathie speziell für das entsprechende Tier ausgewählt und aktiviert die Selbstheilungskräfte. Wichtig für die Erstanamnese ist eine exakte Beschreibung aller Symptome und Verhaltensweisen von Seiten des Tierbesitzers.